Liebe Wählerinnen und Wähler,
liebe Freunde der Freien Wähler!

Zuerst einmal bedanken wir uns dafür, dass Sie letzten Sonntag (16.03.) zur Wahl gegangen sind. Leider nahm dieses Recht einer freien Wahl nur die Hälfte aller Wahlberechtigten für sich in Anspruch.
Und natürlich sagen wir danke dafür, dass Sie uns FREIE WÄHLER Altötting mit Ihren Stimmen darin unterstützt haben, auch in Zukunft Verantwortung für unsere Stadt bzw. unseren Landkreis zu übernehmen, besonders auch durch die Wahl Herbert Hofauers zum Bürgermeister.

Konrad Heuwieser erklärt bei der Wahlparty die unterschiedlichen Auszählungsverfahren

Konrad Heuwieser erklärt bei der Wahlparty die unterschiedlichen Auszählungsverfahren (Foto: Kleiner/PNP)

Die FREIEn WÄHLER Altötting haben im Stadtrat nun 2 Sitze weniger. Dafür gibt es zwar keine Entschuldigung, aber dennoch einfache Erklärungen:

1. Es gibt bei einer Wahl zwei unterschiedliche Auszählungsverfahren. Zum einen das d´Hondt´sche Verfahren und zum anderen das Hare-NiemeyerVerfahren, das vor allem Splitterparteien größere Chancen auf einen Sitz im Parlament einräumt. Letzteres kam nun bei der Kommunalwahl 2014 in Bayern erstmals zur Anwendung. Hätte Hare-Niemeyer schon 2008 gegolten, so hätten wir auch bisher nur 8 Sitze gehabt und die SPD bereits 1 Sitz mehr.

2. Wenn jetzt ein weiterer Sitz nicht mehr besetzt werden konnte, hat dies möglicherweise mehrere aber zumindest eine sich entscheidend auswirkende Ursache: Herbert Hofauer war nicht mehr Listenführer und damit war selbstredend das Zugpferd der letzten Wahlen weg. Der FW-Liste fehlten schon allein durch diese Entscheidung mindestens 3.000 Stimmen (vermutlich wesentlich mehr). Wären diese Stimmen im Topf der Freien Wähler, hätten wir sogar noch zulegen können.

Wenn nun jemand, der nur durch die Umstellung des Auszählungsverfahrens einen Sitz im neuen Plenum ergattert hat, davon spricht, dass die FREIEn WÄHLER Altötting nun die Quittung für eine verfehlte Stadtratspolitik bekommen hätten, so möge man sich doch bitte vor Augen halten, dass die in Altötting neu gegründete FDP im Auszählungsbezirk Josefsburggasse (wegen deren Bebauungsplan der Stadtrat angeblich versagt hat) lediglich 0,41% Zustimmung erfahren hat. „Eine Watschn für die FDP“, wie es die PNP in ihrem Artikel vom 19.03.2014 nach der Wahl bezeichnet hat.

Im Kreistag konnten wir Freien Wähler die 9 Sitze halten. Das ist zufriedenstellend, aber auch nicht mehr. Wir bedanken uns dafür, dass gerade die Altöttinger Kandidaten in Altötting ausgesprochen gut gewählt wurden.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie auch in Zukunft diese Seite der FREIEn WÄHLER Altötting hin und wieder anklicken und damit wesentliche Dinge der Politik in unserer Stadt erfahren.

Herzlichen Dank nochmals für Ihre Stimmen.

Ihr Team der FREIEn WÄHLER Altötting

Über den Autor: Rudolf Maier

1 Kommentar

  1. Wolfgang Erdmann

    Dieser Unglücksdeal (kein Bürgermeistergegenkandidat – Herbert Hofauer kein Listenführer) zwischen der CSU und den FW hat insgesamt beiden Fraktionen im Stadtrat geschadet. Außerdem hat er die „Newcomer“ der FREIEN WÄHLER“ um ihre wohlverdiente Chance, in den Stadtrat einzuziehen, gebracht. Ob wir aus unseren Fehlern gelernt haben, wird sich erst wieder in sechs Jahren zeigen.

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